Rennrad Damen

Damen Rennräder, mehr als nur ein Trend für Frauen kaufen

Rennrad – ganz klar eine Sportart, die immer mehr an Popularität und Anhängern
gewinnt. Vor allem der steigende Anteil der Rennradfahrerinnen ist mit Freude zu
beobachten. So gibt es mehr als 1.7 Mio. Frauen in Deutschland, die Rennradsport
betreiben – das ist immerhin jeder Vierte. Gründe hierfür sind nicht schwer zu finden,
da Radsport Spaß macht, fit hält ist und es zu einem modernen und gesunden
Lebensstil passt.

Diesen Trend haben auch die Hersteller entdeckt und sich zunutze gemacht. So
werden immer mehr «WSD» (woman specific design) Produkte angeboten. Dabei
wird nicht nur das Design klischeehaft von schwarz zu rosa verändert, nein es steckt
deutlich mehr Wissenschaft dahinter. Von Damenrennrädern über Radbekleidung bis
hin zu frauenspezifischen Sätteln und Lenkern.

Die Unterschiede zwischen einem Damen Rennrad und Rennrad Herren

Doch was sind eben diese Unterschiede, die das Rennrad Damen vom Herrenmodel
abheben? Und worauf sollte man beim Kauf eines Rennrads für Frauen achten?
Die Hauptunterschiede liegen in der Geometrie des Rahmens. Da Frauen meist
kleiner sind, breitere Hüften und schmalere Schultern haben und ihr Oberkörper im
Vergleich zur Schrittlänge kürzer ist als bei Männern, gehen die Hersteller davon
aus, dass eine aufrechtere Sitzposition erfordert wird. Diese wird durch drei
Parameter beeinflusst:

Einem kürzeren «Reach», welches den horizontalen Abstand zwischen
Tretlagermitte und Mitte der Oberkante des Steuerrohrs beschreibt, einem längeren
«Stack», der vertikalen Entfernung, sowie einer geringeren Überstandshöhe, der
Höhe des Oberrohrs über dem Boden in Bezug zur Schritthöhe des Fahrers.
In einfachen Worten zusammengefasst: Bei Damenspezifischen Rennrädern sind
Oberrohr, und Vorbau kürzer, das Steuerrohr höher und die Überstandshöhe tiefer.
Dies hat eine aufrechtere und komfortablere Sitzposition sowie ein leichteres Auf- und
Absteigen zu Folge. Unseren Artikel zum Herren Rennrad finden Sie hier.

Die richtige Rahmengröße für das Rennrad Damen finden

Um die richtige Rahmengrösse zu finden kann man sich zum einen an der Formel
«Beinlänge (in cm) x 0.665 «
orientieren oder sich an allgemeinen Grössentabellen orientieren:

Körpergrösse in cm und empfohlene Rahmengrösse

-147 – 155 44 – 46cm (XXS)
-155 – 160 47 – 49cm (XS)
-160 – 165 50 – 52cm (S)
-165 – 172 53 – 55cm (M)
-172 – 180 55 – 57cm (L)

Doch nicht nur an den Rahmen werden Anforderungen gestellt, die ein
frauenspezifisches Rennrad ausmachen. Entscheidende Komponenten sind Sattel
und Lenker. Da Frauen breitere Sitzknochen sowie ein tieferer Steissbein besitzen,
ist die Kontaktfläche auf dem Sattel deutlich breiter. Gerne wird hier auch mit
Aussparungen im Material gearbeitet, um Druckstellen und Quetschungen zu
vermeiden.

Der Rennrad Lenker – unterschiede bei Damen und Herren

Die Fahrradlenker fallen im Vergleich zu den Herren meist schmaler aus, welches
sich aus der Schulterbreite ergibt. Zudem sind die Bremshebel näher, man spricht
vom sogenannten Kompaktlenker mit geringerem Drop und Reach. Die Biegung des
Lenkers hat einen kleineren Radius wodurch die Bremshebel besser zu erreichen
sind, gerade bei kleineren Händen. Dies verhilft zu einem sicheren Fahrgefühl und
besserer Bremsleistung.

Bei vielen Damenrädern wird zudem mit einer kleineren Kurbellänge gearbeitet,
wodurch die Trittfrequenz zwar erhöht, die Kraftübertragung aber verbessert wird.
Je nach Leistungsniveau und Ambitionen sollte die richtige Übersetzung gewählt
werden. Gerade bei Anfängern oder Fahrerinnen, die gerne im bergigen Terrain
fahren, ist eine Kompaktkurbel zu empfehlen. Diese hat meist 50 Zähne auf dem
großen und etwa 34 auf dem kleinen Kettenblatt. Für die Ritzel Übersetzung sollte
für bergige Fahrten ein 11-28 Ritzel, für flachere Touren ein 12-25 oder 11-25 Ritzel
gewählt werden. Erfahrungen zeigen, dass Frauen eine leichter Übersetzung
bevorzugen, um mehr Spielraum am Berg zu haben und leichtere Gänge fahren zu
können.

Wenn die richtige Rahmengrösse und Geometrie gefunden wurde geht es an den
Feintuning des Rennrads. Die Details worüber bei der gemeinsamen Ausfahrt mit
dem Kollegen am meisten philosophiert wird und auch die Einzelteile, die selbst
einen unfitten Radfahrer sehr professionell wirken lassen. Nicht ohne Grund liegt der
schöne Spruch «Carbon statt Kondition» in aller Munde.
Grundsätzlich ist Carbon in Bezug auf Gewicht und Steifigkeit unschlagbar. Jedoch
sollte man darauf achten, dass es sich dann auch wirklich um hochwertiges Material
handelt und man nicht zur günstigen Carbonvariante greift. In solchen Fällen zeigten
Tests, dass die preistechnisch vergleichbare Alu-Variante deutlich robuster und nicht
viel schwerer ist.

Rennrad Damen

Die Vorlieben für Damen Rennräder sind entscheidend – als Halbrenner oder Retro

Je nach Budget kann man sich beim Feinschliff des Rades richtig austoben. Neben
Kurbel, Wattmessern und Bremssystemen sind vor allem die Schaltgruppe und
Laufräder Komponenten, die das Top-Rennrad vom der Mittelklasse abheben.
SRAM, Shimano und Campagnolo zählen zu den bekanntesten Schaltgruppen.
Grundsätzlich sind alle drei Marken gleichwertig. Bei der Auswahl sollte man daher
auf individuellen Vorlieben achten, welche Schaltweise einem am besten taugt.
Wenn es das Budget zulässt, ist eine elektronische Schaltung zu bevorzugen, da die
Genauigkeit, Wartbarkeit und Performance höher sind als bei einer mechanischen
Schaltung.

Da die Laufräder die zu beschleunigende Masse sind, ist hier vor allem das Gewicht
sehr entscheidend, welches zum erwünschten Gefühl des «Fliegen über die
Strasse» führt. Natürlich sind auch hier wieder die Carbonlaufräder am leichtesten,
jedoch auch deutlich weniger robust als Alu-Laufräder. Beim Kauf der Laufräder
sollten daher die drei Faktoren Gewicht, Preis und Felgenhöhe betrachtet werden.

Der Preis für Ihr richtiges Rennrad Damen

Die wohl zweithäufigste Frage, die einem Radfahrer gestellt wird, nach der Frage zu
Doping, ist die Frage «Was ist dein Rad wert». Hier gibt es enorme Unterschiede.
Von Rennrädern zischen 1000 Euro bis hin zu über 15000 Euro wird alles
angeboten. Doch wir viel ist tatsächlich angemessen?
Ab etwa 1.200 Euro kann man schon hochwertige Damen Rennräder kaufen. Auf
günstigere Modelle sollte man nicht zurückgreifen, da diese oft nicht sehr lange
halten und die ständige Wartung oder das Auswechseln einzelner Teile am Ende
auch sehr kostspielig sein kann. Daher lieber von Anfang an etwas mehr ausgeben
und so länger Freude am Rad haben. Beliebte frauenspezifische Rennräder in
mittlerer Preisklasse sind zum Beispiel das Rose Pro SL-300 Lady (1.399 Euro) oder
auch das Liv Avail Disc LTD (1.299 Euro). In den höheren Preisklassen sind das
Trek Silque SSL (4.999 Euro), das Specialized Amira SL 4 Pro Race (5.599 Euro)
und Canyon Ultimate CF SLX 9.0 WMN (5.799 Euro) die Spitzenreiter.

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Da die Laufräder die zu beschleunigende Masse sind, ist hier vor allem das Gewicht sehr entscheidend, welches zum erwünschten Gefühl des «Fliegen über die Straße» führt. Auch hier sind die Carbonlaufräder am leichtesten, jedoch auch deutlich weniger robust als Alu-Laufräder. Beim Kauf der Laufräder sollten daher die drei Faktoren Gewicht, Preis und Felgenhöhe beachte und auf die jeweiligen Bedürfnisse eingegangen werden. Möchte man preiswerte, robuste Laufräder ohne groß sportlichen Anspruch so eignen sich alu-Laufräder mit tiefem Felgenprofil. Ist man sehr sportlich orientiert lohnt es sich in die Laufräder zu investieren und sich Carbon abzuschaffen. Für die Bergfahrer eignen sich Laufräder mit tiefen Felgen, welche das Gewicht reduzieren, für flache Etappen sollte man zu hochprofilfelgen greifen, die aerodynamischer sind .

Das Fazit zum Rennrad Damen

Frauenspezifische Rennräder sind auf jeden Fall empfehlenswert, da sie sich den biologischen Unterschieden zwischen Frauen und Männer anpassen und so zum perfekten Fahrgefühl sowie Spaßfaktor führen. Jedoch lassen sich die meisten Unisex Räder so individuell anpassen, dass auch diese Rennräder durchaus eine gute Wahl sind. Grundsätzlich sollte man ein Rennrad vor dem Kauf mehrfach fahren und mit andern Modellen vergleichen um sicher zu sein, dass man sich wohl fühlt.