Pedelec / E Bike

E Bike Pedelec

E-Bike und Pedelec Kaufratgeber – günstige E Bikes getestet

Viele möchten heute etwas für die Umwelt und die eigene Figur tun und wollen sich ein E-Bike zulegen, dabei treiben sie einige Fragen um, die im Vorfeld geklärt werden sollten, damit man lange Freude an dem Elektro-Fahrrad hat. Wir versuchen hier die wichtigsten Fragen vor dem Kauf für Sie zu klären.

Was sollte ein gutes E-Bike oder Pedelec kosten und können?

Diese Frage beschäftigt zukünftige E-Bike-Fahrer vor dem Kauf. Diese wichtige Frage hängt davon ab, was man mit seinem zukünftigen Pedelec unternehmen will. Je nach der Intensivität der beabsichtigten Nutzung des Elektrorades, sollte der Kauf eines Rader von guter Qualität erfolgen. D.h.: Will jemand sein Rad nur gelegentlich nutzen für kurze Strecken, dafür reicht das günstige Rad meist aus.

E-Bike Motor, Mittelmotor und Hinterradmotor

Zum Motor kann man sagen: je flacher das befahrene Umfeld, desto geringer beansprucht man das Antriebssystem. Selektive Topographie abwechselnd mit Berg- und mit Talfahrten verlangt von Radfahrer und Rad einiges mehr ab, das Antriebssystem wird viel intensiver beansprucht, also sollte der Motor auch stark sein.

E-Bike Pedelec Fahrrad Akku

Nun zum Akku: Er ist die teuerste Komponente des Pedelecs. Je mehr Kapazität er hat, desto größer ist die Anzahl der Zellen, die verbaut wurden und das ist unmittelbar an dem höheren Preis bemerkbar. Die Akkukapazität macht nicht nur die erzielbare Reichweite aus, sondern auch Fahreigenschaften werden dadurch beeinflusst. Wer also große Touren machen will, braucht einen „großen“ Akku. Wer nur jeweils kurze Strecken durch die Stadt zurücklegt, dem raten wir zu einem eher kleineren Akku. Ein kleinerer Akku mit 300 Wh und weniger ist leichter und besser für die Fahrdynamik zudem ist der Preis günstiger.
Es gibt interne und externe Akkupacks.

Von 1000,- bis 1700,- EUR erhalten Sie durchaus ansprechende Pedelecs, die für einfache, gelegentliche Nutzung durchaus ausreichend sind. Hier werden speziell die günstigen E-Bikes unter 1000€ gestestet.
Von 1700,- bis 3000,- EUR kosten E-Bikes mit anspruchsvoller Ausstattung und bewährten Antriebssystemen, die entsprechend großzügig dimensionierte Akkukapazitäten haben. Citybikes, Tourenräder sowie frontgefederte Mountainbikes, die eine gute Ausstattung haben, bekommen Sie in diesem Preissegment. Das Angebot ist hier sehr groß!

E Bike Pedelec

Die Motorposition im Pedelec ist entscheidend?

a.) Der Frontnabenmotor

Ein frontgetriebenes Pedelec eignet sich für den Kurzstreckenverkehr insbesondere bei einer flachen Topgraphie. Das frontgetriebenes E-Bike ist keine lahme Ente unter den e-Bikes. Auch dieses Antriebssystem packt einen Hügel und eine kurze Steilstelle gut und kann einen Radler überholen. Negativ ist, dass sich das Handling meist verschlechtert.

b.) Der Mittelmotor ist ein Alleskönner

Mittelmotoren sind am weitesten verbreitet. Der große Vorteil der Mittelmotoren ist die fast perfekte Gewichtsverteilung dieses Systems innerhalb des Fahrrads. Der Antrieb liegt bei einem Mittelmotorsystem am Tretlager. Im modernen Rahmenbau mit integriertem Akku sitzt der Akku auch relativ gewichtsneutral innerhalb des Unterrohrs des Rahmens: tief platziert und mittig. Akkus, die am Sitzrohr befestigt sind, sorgen für eine ausbalancierte Verteilung des Gewichts. Negativ wirkt sich hier der Verschleiß der Kette aus und das System kann man selten nachrüsten.

c.) Der Heckmotor – Smart und leise in der Performance

Im Vergleich zu Mittelmotoren liegt der Gewichtsschwerpunkt bei einem Heckmotor in Richtung des Hinterrads. Dieser kräftige Antrieb ist sehr leise und bietet Ihnen eine harmonische sowie gleichmäßige Unterstützung. Er ermöglicht zudem Rekuperation. Sie müssen keinen zusätzlichen Verschleiß de Kette und der Ritzel durch dieses Antriebssystem befürchten
Das E-Bike ist aber durch das Gewicht des Motors, der in der Hinterradnabe sitzt hecklastiger als das Pedelec mit einem Mittelmotor. Optimale Leistung erreicht der Hecknabenmotor erst mit einer Anlaufgeschwindigkeit. Negativ ist, dass man meist nur sehr schwer an den Motor für Wartung und Reparaturen kommt.